Finnsnes – Harstad Finnsnes – Harstad


Wir sind erst gegen 11:30 Uhr in Finnsnes aufgebrochen, denn hier gibt es einen Bootsladen, den wir noch durchstöbern wollten. Aber irgendwie haben wir nichts spannendes gefunden.

Bis zum Ende vom Tranøyfjord hatten wir keinen Wind und plattes Wasser. Aber als wir in den breiten Vågsfjord kamen gab es Wellen und auch brauchbaren Wind. Leider kommt der Wind direkt von vorne, da Inua aber hart gegen Wind und Wellen kämpft und wir teilweise unter 4 Knoten Fahrt über dem Grund machen, beschliessen wir, dass wir mit kreuzen auch nicht langsamer sein können. Mit 9-10m/s Wind von vorne segeln wir hart am Wind. Zuerst hat es nicht so ausgesehen, dass wir nach Harstad kommen ohne zu schlagen, aber mit der Zeit hat der Wind zu unseren Gunsten gedreht, so dass wir einen brauchbaren Kurs hatten. Wir machen rund 6 Knoten Fahrt und sind zufrieden. Bis kurz vor Harstad können wir segeln. Super! Wer hätte das aufgrund der Wettermeldung gedacht – es war mal wieder kein Wind angesagt.

Vågsfjord

Vågsfjord

Hier gibt es 2 Häfen, einen direkt in Harstad und einen weiter hinten drin: Harstadbotten. Wir wollen erstmal versuchen in Harstadbotten einen Platz zu finden, da es hier allem Anschein nach ruhiger ist, als im (zur See hin mehr offenen) Hafen von Harstad. Gästeboote können an der Flyttebrygge vor einem Bootsladen festmachen. Wir wollen zuerst längsseits an einer Brücke vertäuen, als uns einer von einem anderen Segelboot zuruft, dass es dort irgendwelche Eisenstäbe unter Wasser gibt, und wir könnten neben ihm parken, er sei auch Gast hier. Auch gut. Nun liegen wir in einer Box (haben inzwischen von deutschen Seglern gelernt, dass das so heisst auf deutsch ;-).

Den ganzen Tag war es bedeckt und wir haben auch ein paar Regenschauer abbekommen. Die Temperaturen waren kühl, so dass wir uns erstmal ins Warme verkriechen.

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