Sandnessjøen – Sleneset


Heute Nacht hat es noch ziemlich gewindet und heftigst geregnet. Enno hat von alledem gar nichts mitbekommen ?!? Ob 2 Bier ausreichen um einen so tief schlafen zu lassen? Aber schön für ihn! Als wir gegen 9 Uhr aufgewacht sind war es bewölkt, aber blauer Himmel kam schon an einigen Stellen durch. Haben im Cockpit gefrühstückt und mit der Zeit kam immer mehr Sonne.

Nach einem Schwatz mit einem neuen Segel-Nachbar, die heute Nacht angekommen sind und gestern von Bodø bis nach Sandnessjøen durchgesegelt sind, wegen dem tollen Wind, haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Dort angekommen, sassen Hege und Morten auf einer Parkbank und haben sichs gut gehen lassen. Haben uns eine Weile dazu gesetzt. Im Buchladen haben wir 4 Seekarten gekauft, danach noch ein paar Lebensmittel.

Dann haben wir abgelegt, wieder nach Norden, nun beginnt der Rückweg 🙁 schade! Unterwegs kam einmal ein kleineres Motorboot direkt auf uns zu, als es näher kam, haben wir gesehen, dass es POLITI war. Der hat aber nur gewunken und hat abgedreht.

Ein paarmal haben wir versucht die Segel zu setzen, aber es ist zu wenig Wind. Kein Vergleich zu gestern! Kurz vor Tomma kommt dann aber doch genug Wind auf und wir segeln. Inzwischen ist fast wolkenloser Himmel und wir sind teilweise im T-Shirt (meist aber doch im Fleece). Wollen nach Sleneset, das liegt östlich von Lovund und nordwestlich von Tomma. Solvær ist eine kleine Inselgruppe, die alle ziemlich flach sind. An der Einfahrt zum Sund, der zum Hafen führt, sah es erst so aus, als würde man gegen die Felsen fahren, aber dann tat sich doch auf wundersame Weise eine Öffnung auf. Die Einfahrt ist super eng, aber gut markiert. Nun liegen wir hier im Hafen, haben schon unseren Ankerkaffee getrunken, die Sonne scheint und bald ist das Essen fertig. Heute wird ein fauler Abend mit einem schönen Glas Wein.

Nach Essen und Wein sind wir noch eine kleine Runde auf der Insel gelaufen. Hier hat es ganz schön viele Häuser, scheinbar wohnen 400 Leute hier. Aber es hat Tonnen von Stechviechern, also nichts wie zurück. Nun haben wir noch geduscht und ich schreibe “Reisebericht” von gestern und heute.

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