Forsøl – ØksfjordForsøl – Øksfjord 1


Schon vor 9 Uhr sind wir von unserem Superankerplatz losgekommen. Als wir aus der Hafeneinfahrt aufs offene Meer kommen erwarten uns ca. 3 Meter hohe Wellen. Es bläst noch immer mit 9m/s und wir setzten nur die Genua, da der Wind ziemlich genau von hinten kommt. Das Grossegel würde die Segelei bei den grossen Wellen nur unangenehm machen. Wir kommen mit rund 5 Knoten Fahrt voran und bald erreichen wir den Fjord östlich der Kvaløya. Es ist kalt heute und es nieselt. Leider kommen wir mit segeln nicht so weit heute, denn wie vorhergesagt, lässt der Wind stark nach. Hätte der nicht besser verteilt sein können? Gestern weniger, heute mehr??

 

 

die Sonne kämpft sich durch

Als wir an dem Ort Kvalsund vorbeikommen fahren wir in den Hafen rein, um zu sehen ob es hier eine Möglichkeit zum Tanken gibt. Wir legen an einer für Fischerei reservierten Brücke an, denn Gästeplätze gibt es hier nicht. Enno läuft mit dem Kanister zur Tankstelle, die direkt neben einem Coop liegt. Wir füllen den Tank auf und gehen nochmal gemeinsam los. Enno für einen 2. Kanister und ich kaufe ein. Danach mache ich uns noch was Warmes zu Essen. Ich wollte Enno erst überreden, ob wir nicht hier bleiben sollen. Es ist so kalt und regnet, brrrrrrr. Aber da wir sowieso keinen Platz gefunden haben, an dem wir liegen können, ziehen wir weiter und essen unterwegs.

Hier sind wir in einem richtige Labyrinth von Sunden umgeben von hohen Bergen unterwegs. Teilweise gibt es grüne Berge hier, aber die meisten sehen immernoch ziemlich kahl aus. Enno macht einen kleinen Mittagsschlaf während ich uns durch das Labyrinth navigiere. (Ist nicht so schwierig, denn für den Sund wo wir grad unterwegs sind brauchen wir ca. 3 Stunden, darf nur nicht falsch abbiegen 😉

Nach über 60 nautischen Meilen sind wir nun in dem Örtchen Øksfjord angekommen. Hier gibt es auch keine Gästeplätze 🙁 Aber wir sehen 3 junge Männer auf einer Brücke und fragen, wo wir hier anlegen können. Der Eine sagt, dass er heute nicht mehr mit seinem Boot raus will, und dass wir quer hinter seinem Bootsplatz vertäuen könnten. Super, hier liegen wir gut und sicher.

Nun gehen wir noch eine Runde durchs Dorf und danach gibts noch leckere Schinkenwurst aus der Dose und frisches Brot, hmmmmm.


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