Ørnes – Bolga


Haben gut geschlafen und sind gegen halb 10 aufgewacht. Haben draussen gefrühstückt und sind danach noch in die Apotheke um eine Salbe für meinen Finger zu holen, obwohl der schon viel besser aussieht. Wäre vielleicht nicht nötig gewesen, aber wer weiss, wann wir die nächste Apotheke finden.

Um kurz nach 12 sind wir los gekommen und haben überlegt noch einen Abstecher zum Engabren (Svartisen) zu machen. Als wir dann aber eine Weile gesegelt sind haben wir den Himmel über dem Land betrachtet und da sah es nach Gewitter aus. Richtung offenes Meer war blauer Himmel, also sind wir direkt weiter nach Bolga.

Das Wetter ist perfekt: Sonne mit ab und zu einzelnen Wolken. Der Wind ist wechselhaft, es geht nicht so schnell, aber wir kommen ans Ziel. Das Wasser ist zum Teil richtig grün. Ob das wohl am Gletscherwasser liegt, das hier in den Fjord fliesst?

Caracol an der gjestebrygge

In Bolga angekommen haben wir den letzten Platz an der gjestebrygge erwischt. Vor uns liegt ein kleines Motorboot und wir hängen mit unserem ”Hinterteil” etwas über die brygge hinaus. Haben dem kleinen Motorboot auch noch eine spring angebastelt, damit es nicht zurück, auf uns drauf treiben kann.

Da es hier auf der Insel auch einen Berg mit einem Loch geben soll – Bolgbørra – haben wir uns auf den Weg gemacht. Es ging erst durch einen richtigen Tannenwald, da war es richtig dunkel drin. Danach weiter Felsblöcke hoch, bis wir zum ”Loch” kamen. Man kann sogar durch das Loch durchklettern und auf der anderen Seite runterschauen. Phänomenale Aussicht. Die Kletterei war nicht so mein Ding, aber es ging zum Glück gut. Zum Wackelstein ging der Weg  am anderen Ende vom Loch fast senkrecht nach unten, da ist dann unser (in jedem Fall mein)  Interesse geschwunden, den auch noch zu sehen.

Die Aussicht durchs "Loch"

Wieder zurück im Hafen haben wir uns mit unseren Büchern ins Cockpit gesetzt und die Sonne genossen. Superwarm heute!! Als wir mitten am Essen waren kam ein Mann und hat uns erzählt, dass heute Abend an den ganzen gjestebryggen Reparaturen durchgeführt werden sollen, ev. mit viel Krach und wir sollten doch das Boot an einer anderen Brygge parken. Dafür würde es das ganze Wochenende nichts kosten hier zu liegen…. Also schnell leer gegessen und das Boot umgeparkt. Die anderen Bryggen sind nicht so riesig und wir wollen ja noch einen Platz haben.

Nun liegen wir an unserem neuen Parkplatz, haben noch Kaffee und Wein gertunken und gelesen. So langsam verschwindet die Sonne (21:15) hinter dem Berg, wie heisst der eigentlich?!? Die Stechviecher kommen raus und wir verkrümeln uns glaub ich nun ins Bootsinnere.

Morgen wollen wir vielleicht doch noch die Tur zum Svartisen machen, aber vielleicht überlegen wir es uns auch noch anders, mal sehen.

 

Leave a comment

Your email address will not be published.