Hjartøya – Sandnessjøen


Heute Nacht hat es angefangen etwas mehr zu blasen, so dass der Ankeralarm einmal losging, aber alles war gut. Der Alarm war etwas knapp eingestellt, so dass er Alarm gibt, wenn mehr Wind das Boot weiter abtreibt. Ist ja doch netter das eine Weile zu beobachten, als dass der Alarm losgeht und man dann gleich Panik bekommen muss.

Wir brauchen neuen Proviant, deshalb planen wir einen kurzen Abstecher nach Sandnessjøen zu machen. Dort gibt es Läden und auch Diesel, wir baruchen auch noch ein paar Seekarten. Von unterwegs aus schicke ich Freunden von uns (Hege und Morten) eine SMS und frage, ob sie schon Ferien haben und wo sie sind. Die beiden haben auch ein Segelboot und vor 2 Jahren haben wir uns auch zufällig in Sandnessjøen getroffen. Wie es der Zufall will, sind sie da und kommen um uns in Empfang zu nehmen. Letztes Mal haben wir in einem kleineren Hafen weiter südlich angelegt, dieses Mal gehen wir in den Haupthafen (wollen ja eigentlich nur einkaufen). So richtig viel Platz ist nicht mehr an der Brücke, die wir uns aussuchen, und wir quetschen uns zwischen ein Segelboot und ein kleineres Motorboot. Enno parkt rückwärts ein und das Anlegemanöver klappt perfekt, Inua passt gerade so in die Lücke. Schade, dass Hege und Morten ein bissle zu spät dran waren, denn das Parken war wirklich perfekt 🙂

Wir trinken Kaffee mit Hege und Morten und machen aus, dass wir uns heute Abend noch auf ein ØL treffen. OK, da bleiben wir heute hier, ist ja eigentlich genial, wenn man unterwegs zufällig jemanden trifft… Wir kaufen Seekarten und Lebensmitten und gehen essen in einem neuen Restaurant, das Hege und Morten empfehlen. Hier gibt es dann endlich mal wieder einen richtigen Cafe Latte.

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Zurück im Boot setzten uns dann ins Cockpit und lesen. Als ein französisches Segelboot an der Brücke anlegen will helfen wir beim Vertäuen und werden gleich von denen zu einem Whisky eingeladen. Onkel, Tante und Nichte sind zusammen unterwegs. Onkel und Nichte sprechen englisch, die Tante wenig. Aber wir unterhalten uns trotzdem gut. Enno und Michel reden hauptsächlich darüber, welche Plätze man gesehen haben muss… und brüten über Seekarten. Die wollen weiter nach Norden und natürlich auf die Lofoten. Als Hege und Morten dann auftauchen werden die auch noch eingeladen, eine lustige Runde.

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ich, Enno, Michel (Onkel), Morten, Hege und Thérèse (Tante)

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die Nichte Sylvie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die Franzosen noch nicht Abend gegessen haben (aber die sagen, dass das keine Eile hat, obwohl es schon 23 Uhr ist!!), verabschieden wir uns zusammen mit Hege und Morten und machen uns auf den Weg in die Bar. Da sitzen wir dann bis nach 1 Uhr. Sylvie taucht noch kurz auf, bleibt aber nicht lange, da sie Rückenschmerzen hat.

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