Hjertøya – Slapøy – Åsvær


Um 10 Uhr hatten wir beide die Anker gelichtet und sind losgefahren. Bei wenig Wind und der auch noch von vorne, sind wir wieder mit dem Motor getuckert. Das ist irgendwie nicht so gemütlich wie segeln, aber was will man machen.

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Dønna

Wir segeln im Süden um Dønna herum und setzten Kurs nach Slapøy. Hier kommt Bjørns Grossvater her und er hat viele Kindheitserinnerungen an diesen Ort. Es sind gute 10 natutische Meilen bis dahin, kreuz und quer durch viele kleine Inselchen. Es ist schön. Sonne pur und eigentlich schon fast zu warm. Gut, dass wir Fahrtwind haben.

Als wir auf Slapøy ankommen vertäuen Gerda und Bjørn an einem Hurtigbåt-Kai und wir legen uns aussen an sie dran. Zum Glück kommt heute kein Hurtigbåt, denn sonst hätten wir unverrichteter Dinge wieder gehen müssen. So klettern wir über einen rieseigen Reifen an Land und gehen Richtung Häuser. Am Steg baden ein paar Mädels im Neoprenanzug. 12 Grad sind ja doch nicht sooo warm.

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Slapøy, Tussi 2 ind Inua am Kai

Es ist sehr heiss und völlig windstill hier, aber sehr idyllisch. Wir finden die ehemalige Schule und noch einen Teil der Grundmauer vom Haus in dem Bjørns Opa gelebt hat. Ist schon irgendwie cool.

Wir beeilen uns zurück aufs Boot, da wir von Bremsen fast aufgefressen werden. Gerda und Bjørn schwimmen eine Runde vom Boot aus, danach gibt es Lunch bei uns an Bord.

Weiter geht es nach Åsvær und auf den 10 Meilen dahin können wir endlich segeln. Wir ankern in einer netten Bucht auf der Rückseite eines kleinen Berges.

Die Häuser sind auf der anderen Seite, aber da war keine Möglichkeit zu ankern. An Bord von Tussi 2 gibt es heute Bacalao. Superlecker!!! Danach machen wir uns mit den Gummibooten auf den Weg um das „Dorf“ zu erkunden. Wir klettern eine fast senkrechte Wand hoch, aber als wir oben ankommen ist die Aussicht gradios: Lovund, Træna, Tomma, Dønna. Es gibt sehr viele Moltebeeren hier, aber leider finden wir nur 2-3 Stück jeder, die reif sind.

Bjørn hat Leute gefunden und es stellt sich heraus, dass es der Nachbesitzer vom Haus seiner Mutter ist. Er darf sogar das Haus von innen anschauen. Ich glaube Bjørn ist mit dem heutigen Tag sehr zufrieden. Aber wir sind das auch, denn hier ist es superschön.

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