Buvågen (Lofotodden) – Reine


Wir wachen schon früh auf, der Wind hat sich im Laufe der Nacht auf rund 20 Knoten eingependelt. Enno überprüft, wann Ebbe und Flut ist, denn wir wollen ja nicht gegen den Strom und viel Gegenwind durch den Moskenesstraumen zurück. Um 9:30 Uhr müssen wir spätestens los, ich schicke eine SMS an Gerda, da wir gestern Abend eigentlich ausgemacht hatten auszuschlafen und irgendwann loszukommen. Mit so viel Wind, müssen wir allerdings etwas planen. Die sind auch schon wach und wir kommen noch vor 9:30 Uhr los. Heute ist es bedeckt aber die Sicht ist gut und es ist auch nicht kalt. Es ziehen weiterhin Nebelschwaden über die Berggipfel und von Værøy ist fast nichts zu sehen. Gut, dass wir in die andere Richtung wollen.

Heute ist die Strömung im Moskenesstraumen stärker: wir machen 3 Knoten mehr Fahrt über Grund, als uns das Logg anzeigt. Gut, dass wir mit der Strömung durchkommen. Als wir aus dem Straumen rauskommen wird auch der Wind weniger und das Wasser ist total platt. Optimal eigentlich,um Wale zu sehen, aber die sind heute woanders…

Wir machen einen kleinen Abstecher nach Å, legen aber nicht an, sondern machen nur ein paar Fotos. Inzwischen hat es angefangen zu regnen 🙁 Wir tuckern weiter mit dem Motor bis nach Reine. Als wir uns nähern wird der Wind wieder stärker, es regent in Strömen. In Reine sind fast alle Plätze belegt, aber wir bemerken ein grosses Segelboot, das sich klarmacht zum Ablegen. Wir kreisen bestimmt 20 Minuten im Hafen, bis sie endgültig abgelegt haben. Die haben den Wind direkt von der Seite und haben Probleme loszukommen. Als sie Hilfe vom Nachbarboot bekommen, schaffen sie es. Die beiden helfen uns dann auch beim Anlegen, für was wir wirklich dankbar sind, denn Inua wird sofort kräftig an den Steg gedrückt und die Fender versuchen sich immer hochzuarbeiten.  Danach helfen wir Gerda und Bjørn. Sieht aus, als ob alles gut gegangen ist, obwohl TussiTo heftig gegen den Steg gekommen ist, an einer Stelle wo ein Steg anfängt und ein anderer aufhört. Dummerweise steht der eine Steg etwas über den anderen heraus.

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