Reine – Nusfjord – Henningsvær


Über Nacht ist es ruhiger geworden. Wir schaffen es ohne Probleme mit einer Spring nach vorne abzulegen. Wir fahren in den Reinefjorden rein, hier ist es toll. Es gibt einen Berg, der aussieht wie „Half Dome“ im Yosemite Nationalpark… Einige Gipfel hängen noch immer in Nebelschwaden, was dem ganzen ein mystisches Flair gibt. Ganz einsam ist es hier drin allerdings nicht, denn es gibt an einigen Stellen Häuser.

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Inua im Reinefjord

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im Reinefjord

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TussiTo passt “gerade so” unter der Brücke durch…

Kein Wind heute, plattes Wasser, so dass wir weiter mit dem Motor fahren, als wir aus dem Reinefjord rauskommen. Noch immer ist es bewölkt, aber es regnet nicht mehr. Da das Wasser so platt ist, halten wir Aussschau nach Walen, aber es sind keine zu sehen. Auf einmal fahren wir auf etwas komisches zu, erst sieht es aus wie ein kleines Fischerboot, aber mit dem Fernglas sehen wir , dass es rund ist und eine Möwe draufsitzt und noch ein paar drumherum im Wasser schwimmen. Wir denken erst, dass es eine Boje ist, die etwas markiert, aber als wir näher kommen, sehen wir, dass es ein die Eingeweide von einem Wal sein müssen. Bjørn erzählt abends, dass er so dicht rangefahren ist, dass er gerochen hat wie es gestunken hat.

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Überreste eines Wals

Nach ca 8 nm machen wir einen Abstecher nach Nusfjord. Hier ist es total eng und wir vertäuen an einem sehr kurzen Steg, TussiTo neben uns. Hier weht kein Lüftchen, so dass das gut geht.

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Inua und TussiTo im Nusfjord

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Wir dachten eigentlich, dass es hier schon eng genug ist, aber da kommt noch ein Fischerboot rein. Das legt sich an den Holzkai und ist uns zum Glück nicht im Weg, wenn wir wieder ablegen wollen.

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Leider hab ich mir beim an Land springen das Knie verdreht, so dass die 3 alleine losziehen um den Ort zu besichtigen und ich Lunch mache. Ist nicht so schlimm, denn Enno und ich waren vor ein paar Jahren schon mal mit dem Auto hier. Es ist sehr idyllisch hier und voller Touristen.

Nachdem wir gegessen haben, legen wir ab und setzten Kurs nach Henningsvær, weitere 20 nm. Es weht weiterhin kein Wind, so dass wir weiter mit dem Motor fahren. Als wir vielleicht ein Drittel der Strecke hinter uns haben, ruft uns TussiTo auf Funk und sagt, dass sie Probleme mit dem Motor haben, die Drehzahl geht runter. Da es inzwischen ein wenig Wind hat (5-8 Knoten), setzten wir Segel und Bjørn macht sich auf die Suche nach dem Problem. Hört sich an wie „dieselnder“ (Dieseltierchen, verunreinigter Diesel), weshalb er seinen Ersatzdieselfilter sucht, ihn aber nicht finden kann. Wir beginnen unseren Ersatzfilter zu suchen, finden den aber auch nicht…

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Hurtigste und TussiTo

 

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Leuchtfeuer ausserhalb von Henningsvær

Der Wind hält sich bis kurz vor Henningsvær, danach dümpeln wir nur noch rum. Gerda und Bjørn liegen weiter zurück, sie haben versucht ihren Motor noch mal zu starten, ging aber nicht. Deshalb machen wir ein Abschlepptau klar, um TussiTo in den Hafen zu schleppen. Wir fahren zurück zu ihnen und da haben sie den Motor wieder in Gang bekommen!! Später erzählt uns Bjørn, dass er Diesel nachgefüllt hat, und siehe da, der Motor funktionierte wieder. Das ist ja die beste Lösung….

In Henningsvær ist es recht voll und wir überlegen erst beim Fischrestaurant an die Brücke zu gehen, sehen dann aber, dass es ganz hinten im Hafen an den Gästebrücken noch Platz hat und gehen dahin. Zum ersten Mal liegen wir an verschiedenen Brücken. Es ist spät geworden, und nachdem wir gegessen haben fallen wir nur noch müde in unsere Kojen.

Übrigens kam am Abend die Sonne doch noch durch 🙂

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TussiTo links am Steg, Inua rechts

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