Kristiansand – MandalKristiansand – Mandal


Wir haben uns entschlossen, das Gummiboot zu kaufen. Allerding ist der Weg zum Laden mit Inua nicht machbar, zu flach! Das Boot wiegt 38kg, die wir entweder zum Hafen (2km)  tragen müssen, oder wir leisten uns ein Taxi. Als wir im Laden nach der Telefonnummer vom Taxi fragen, bieten die uns an, das Boot an den Hafen zu bringen. Super-Service! Wir dürfen auch mitfahren und so war der Einkauf, von dem wir dachten, dass er Stunden dauert in 10 Minuten erledigt.

wir verlassen Kristiansand

Nun haben wir das Beiboot vor dem Mast auf Deck festgezurrt und machen uns auf den Weg nach Mandal. Es weht immernoch ein starker Wind zwischen 11 und 14m/s. Den kleinen Fjord von Kristiansand raus hissen wir die Segel und setzen bald ein Rev wegen dem vielen Wind. Wegen Wind und Wellen beschliessen wir uns innerhalb der Schären zu halten und nicht raus aufs offene Meer zu fahren. Leider haben wir nach kurzer Zeit Gegenwind und durch die Schären zu segeln ist nicht möglich, deshalb sind wir den Rest der Strecke mit der jerngenua unterwegs. Der Wind ist stark und kühl, aber hinter unserem Cockpitfenster ist es genial und überhaupt nicht kalt.

 

Die Landschaft hier ist klasse. Wir sehen viele schöne Häuschen (wahrscheinlich hyttas, aber die sind riesig), direkt am Meer in den Felsen. Hier gibt es fast keine Ebbe und Flut, deshalb kann man hier so nah am Wasser bauen. Wir fahren durch enge Sunde und ohne Karte würde man nicht aus dem Labyrinth  herausfinden. Nach Mandal muss man eine Flussmündung hochfahren, an der ein riesiger Sansdstrand liegt. Leider ist der Wind überhaupt nicht einladend für einen Strandtag.

fauchender Besuch

Im Hafen von Mandal hat es sehr viele Gästeplätze und wir treffen ein paar Deutsche, mit denen Enno schon in Kristiansand gesprochen hat. Die Bootsplätze sind total kurz, so dass das Vertäuen relativ anspruchsvoll ist. Klappt aber. Wir werden begrüsst von 2 Schwänen, der eine faucht Enno gleich an. Trotzdem sind sie ziemlich hartnäckig und ich überlege, ob die wohl auf die Badeplattform hochkommen. Als sie merken, dass es bei uns nix gibt geben sie auf.

Wir geniessen einen schönen warmen Abend im Cockpit mit lecker Essen und Wein… so lässt sich’s leben.

Die Wettervorhersage sagt für morgen wenig bis gar keinen Wind an. Gute Voraussichten, um an Lindesnes (dem südlichsten Punkt Norwegens), das für schlechte Verhältnisse und rauhe See bei Wind bekannt ist, herumzukommen. Wir planen nach Farsund zu segeln.

 

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