Hamn i Senja – TromsøHamn i Senja – Tromsø


Kurz vor 11 Uhr legen wir ab. Die Wettervorhersage meldet Wind um die 10m/s für heute, also bereiten wir uns innerlich auf noch mehr Wellen vor, wenn wir an der Westküste von Senja segeln. Das Wetter ist ziemlich durchwachsen, mal Regen, mal Sonne. Wenn die Sonne durchkommt wärmt sie schön 🙂

 

 

 

 

Wie gedacht sind die Wellen höher als wir aufs offene Meer kommen, aber zum Glück sind sie nicht so kurz. Inua platscht also nicht so häufig hart aufs Wasser als wir damit gerechnet haben. Der Windvorhersage stimmt, wir haben zwischen 9 und 11m/s direkt von vorne, also Motorsegeln. Es geht langsam voran mit ca. 4 Knoten und Inua kämpft hart gegen Wind und Wellen. Senja sieht eigentlich ganz lustig aus, wenn man die Insel auf der Karte betrachtet, es gibt 4-5 Land-Ausläufer, dazwischen Fjorde. An drei solchen Ausläufern müssen wir vorbei, bevor wir den Øyfjord erreichen. Hier fallen wir ab und können Segel setzten in Richtung Hekkingen. Bald werden auch die Wellen weniger und verschwinden ganz, als wir im Le von Hekkingen sind. Im Malangenfjord werden sie allerdings wieder mehr, kommen direkt von hinten und schaukeln Inua zum Teil heftig hin und her. Das passiert genau in dem Augenblick, als Enno sich einen Kakao machen will. Gerade als er die Tasse mit Wasser aufgefüllt hat kommt eine Welle und die Tasse fliegt quer durch die Büsse. Hurra! Kakao überall!!

Wir segeln mit rund 6 Knoten bis kurz vor den Rystraumen. Da wird der Wind total unbeständig und wir starten den Motor und nehmen die Segel runter. Den Rest bis Tromsø segeln wir mit Motor.

Inzwischen ist es ganz schön kühl geworden und auch die Schneegrenze in den Bergen ist weit unten. Irgendwie passt es nicht richtig zusammen: grüne Bäume und darüber brauner Berg mit viel Schnee. Brrrrrrrr.

Wir bekommen Hilfe von einem netten Holländer, als wir in Tromsø anlegen. Um 20 Uhr ist alles vertäut und wir verkrümeln uns erstmal ins warme Bootsinnere. Später raffen wir uns aber nochmal auf und trinken ein Bier/Wein in einer der vielen Kneipen hier.

 

 

vi forlater Hamn i senja

Vi startet litt før kl.11 i dag. Det er meldt frisk bris fra nord og vi regner med å få en god del bølger langs vestkysten av Senja. Det er veldig blandet vær i dag, regn og sol skifter hele tida. Når sola skinner blir det med en gang behagelig varmt 🙂

Bølgene utenfor Senja er litt høyere i dag, men ikke så kort. Vinden kommer rett i mot, så det blir en del motorkjøring. Senja ser jo litt artig ut, når man ser det på kartet. Da vi når Øyfjorden kan vi falle av og heise seilene mot Hekkingen. Det går som smurt, bølgene forsvinner og vi seiler med rundt 6 knopp hele tida. Inne i Malangenfjorden blir det mer bølger igjen, bakfra denne gangen og ganske heftig. Da Enno prøver å lage seg en kopp kakao flyr koppen gjennom bussa rett etter han har fyllt på med vann. Hurra! Kakao overalt. Men ellers blir det kjempefin seiling nesten frem til Rystraumen. Da blir vinden veldig ubestandig og dreier mer i mot oss. Vi tar ned seilene og motorkjører videre til Tromsø.

Det har blitt ganske kjølig og snøgrensen i fjellene er veldig lavt – skummelt lavt!! Det passer ikke riktig sammen: grønne trær og rett ovenfor snø. Enno mener vi har startet våren in Bodø, hoppet over sommeren og har allerede høst her i Troms. Brrrrrrrrrrr.

Vi finner en båtplass i gjestehavnen og en snill mann fra Nederlande hjeper oss med fortyningen. Han ligger med båten ved siden av oss og synes også at det er kalt! Kl 20 ligger vi ferdig fortøyt i båsen.

Etter noen timer i varmen tar vi oss en tur ut på byen. Det ble litt øl og vin 🙂

 

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