Tromsø – SommarøyTromsø – Sommarøy


Kurz vor 13 Uhr sind wir in Tromsø aufgebrochen. Obwohl es nun bewölkt ist, ist es nicht kalt (14 Grad?). Als wir aus dem Hafen raus sind, setzten wir das Grossegel. Der Wind kommt direkt von achtern und wir machen ganz gut Fahrt. Leider fängt es schon nach kurzer Zeit an, erst zu nieseln und dann richtig zu regnen. Da der Wind noch immer von hinten kommt werden wir auch im Cockpit nass 🙁

Um die Ryøya im Rystraumen fahren wir fast komplett herum, denn hier sollen Moschusochsen leben. Die wurden vor einigen Jahren von der Universität Tromsø dort ausgesetzt, um sie zu erforschen?!? Aber leider haben wir keine gesehen 🙁

An der Kvaløya vorbei schlagen wir nun wieder einen nördlichen Kurs ein, um nach Sommarøy zu kommen. Nun ist nichts mehr mit segeln, denn der Wind kommt erstens direkt von vorne und verschwindet bald komplett.

Für morgen ist viel Wind angesagt, so dass wir damit rechnen hier 2 Nächte zu bleiben. Eine halbe Stunde vor dem Ziel fängt es an ordentlich zu blasen. Innerhalb von 5 Minuten haben wir Windstärken von 10-13 m/s. Und es regnet in Strömen!! Direkt vor Sommarøy gibt es viele kleine Inselchen und einige tolle weiße Sandstrände. Eine Stelle zwischen den kleinen Inseln hier wird als sehr idyllischer Ankerplatz angepriesen – aber „in weiser Vorraussicht“ wollen wir lieber an einer Brücke liegen.

Im schlimmsten Wetter legen wir an der Gästebrücke an, allerdings an der Seite der Brücke, die dem Wind ausgesetzt ist und auch noch mit dem Heck in den Wind. D.h. wir werden heute Nacht keine ruhige Nacht haben, wenn dauernd die Wellen an den Rumpf donnern. Wir überlegen nach vorne ins Vorpick umzuziehen. Beim Anlegemanöver kam der Wind wieder von hinten. Da wir unser Schott nicht zu hatten, hat es ordentlich reingeregnet. Die Treppe, der Tisch und auch der Sofa ist nass. Auch alle Klamotten sind natürlich patschnass und wir machen erstmal die Heizung auf Volldampf um alles wieder trocken zu kriegen. Eine Stunde später ist es windstill und es regnet kaum noch. Typisch, dass wir uns den unpassendsten Zeitpunkt zum Anlegen ausgesucht haben. Auf Enno´s Drängen hin benutzten wir die windstille Gelegenheit und parken Inua  auf die andere Seite der Brücke und auch mit dem Bug in den Wind.

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