Støtt – Sørfugløy 1


Als wir aufgewacht sind war es trocken im Cockpit und wir haben draussen gefrühstückt, obwohl keine Sonne da war. Kurz nachdem wir aus der engen Hafeneinfahrt draussen waren haben wir Segel gesetzt und sind mit guter Fahrt um Kunna herum gesegelt. 2 weitere Segelboote kommen hinter uns her, aber wir sind schneller 🙂

Auf der Fugløya haben sie die Gästebrücke verlängert, seit wir das letzte Mal an Ostern hier waren. Ein grösseres Segelboot liegt schon an der Innenseite der Brücke, davor ein kleines Motorboot. Wir legen uns an die Aussenseite ganz nach vorne, da der hintere Platz reserviert ist für ein “Inseltaxi”. Später sehen wir, dass das nur freitags von 17-18 Uhr und sonntags von 20-21 Uhr gilt. Wir schicken eine SMS an Kirstin und Kjell und fragen, ob sie da sind. Das sind sie und sie kommen auch kurz darauf vorbei.

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Kirstin und Leah teilen sich ein Stück “tørrfisk”

Sie laden uns ein, am Abend bei ihnen vorbeizukommen. Nun holen sie erstmal ihren Jüngsten vom Hurtigbåt ab. Wir sitzen im Cockpit und geniessen, dass es nicht regnet 🙂 Sonne scheint leider auch keine.

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Da kommt noch ein dänisches Segelboot mit 2 Jungs an Bord. Enno hilft beim Anlegen und unterhält sich mit ihnen. Die sind von Kopenhagen direkt auf die Lofoten gesegelt und haben 9 Tage dazu gebraucht, echt cool. Als eine Frau mit einem Riesenhund, der aussieht wie ein Wolf (Grönlandshund) kommt, erfahren wir, dass das Inseltaxi gleicht kommt. Also machen die Jungs ihr Boot an der anderen Seite an dem grösseren Segelboot fest. Da bleiben sie auch liegen, nachdem das Inseltaxi wieder weg ist und sie nun eigentlich wieder dahin liegen könnten. Sie wollen erst mal Krabbenfallen auslegen auf der Aussenseite der Mole. Die haben ein “B” dabei, das eigentlich ein Spielzeug-Gummiboot für Kinder ist (bunt und sicher nicht fürs Meer geeignet). Damit machen sie sich dann auf den Weg. Die zwei passen fast nicht ins Boot. Einer muss die Beine über den Rand hängen und liegen… unglaublich. Eine Angel habe sie auch noch dabei. Fragt sich nur, wo der Fisch den sie fangen noch Platz hat?!? Das Boot hat sicher nur eine Kammer – einmal den Angelhaken an der falschen Stelle und die tauchen… Schwimmwesten hatten sie glaub auch keine an. Die Frage ist ja auch, wie sie mit dem Gummiboot morgen bei Starkwind (ca 12m/s sind angesagt) die Krabbenfallen wieder hochholen wollen… In der Zwischenzeit hat Enno noch denen mit dem grösseren Segelboot geholfen, das von den Jungs weiter nach vorne an die Brücke zu legen und das grössere Boot hinter uns. Nachdem alles umsortiert ist (nur wir sind noch da wo wir waren), machen wir uns auf den Weg zu Kirstin und Kjell. Die beiden paddeln noch immer ausserhalb der Mole herum.

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Wir haben einen schönen Abend mit Kirstin und Kjell und als wir wieder zum Boot zurücklaufen regnet es schon wieder und Wind kommt auf.


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One comment on “Støtt – Sørfugløy

  • Udo und Elke

    Eure Erlebnisse machen das Wetter unwichtig.
    Erstaunlich, wie viele Leute Ihr kennt und trefft. Liegt ja alles nicht eben um die Ecke.
    Liebe Grüße,
    Udo und Elke, Mom und Dad