Über den Atlantik… 3


Die letzte Woche vor dem Start war unerwartet stressig, denn genau eine Woche vor dem Start hat unser Bus-System an Bord (das versorgt das ganze Boot mit Strom) den Geist aufgegeben. Kein Strom mehr für nichts. Als erstes haben wir eine provisorische Leitung quer durchs Boot verlegt, damit der Kühlschrank wieder Saft hatte. Danach haben wir gleich eine Mail an Hallberg Rassy geschickt und um Hilfe gebeten. Da wir leider nie die (beim Verkaufsgespräch versprochenen!!) Pin-Codes für unser Bus-System für unser Boot bekommen haben, kann Enno daran leider nichts selbst machen. Ein nicht gerade angenehmes und sicheres Gefühl, dass wir mit einem Boot über den Atlantik starten, wo wir nicht die volle Kontrolle haben. Am selben Tag kam noch zufällig ein Mitarbeiter von HR an Bord, der uns eigentlich nur zur HR-Party einladen wollte. Den haben wir dann gleich mit unserem Problem überfallen. Er hat geholfen so gut er konnte, aber auch er hat die Pins nicht bekommen. Nach ein paar Umfigurierungen hat dann HR gemeint es wäre jetzt gut genug und es gab keine weitere Hilfe mehr ?!? Das Problem war, dass nun entweder alles mit Strom versorgt war, also an, oder ohne Strom = aus war. Da wir einen AIS-Alarm installiert haben, hat der natürlich die ganze Zeit gepiept (viele Boote mit AIS-Signal im Hafen, an Schlaf nicht zu denken). Also haben wir angefangen neue elektrische Leitungen für alles mögliche zu verlegen. Zum Glück hatten wir genug Ersatzkabel und allen möglichen Kleinkram dabei… aber das hat uns natürlich sehr viel Zeit gekostet. Während Enno mit der Elektrik geschafft hat, hab ich die ganze Verproviantierung alleine gemacht. Als wir 3 Tage vor dem Start das Boot kurz an Land hatten um dem Rumpf abzuspülen, haben wir auch einen Mechaniker gebeten, den Propeller zu fetten. Das hätten wir mal besser nicht gemacht, denn schon beim ersten Propellerblatt ging irgendwas schief und das Blatt hat sich gar nicht mehr gedreht. Ich war schon total verzweifelt und dachte, dass irgendwie alles schief geht und wir nie klar bis zum Start sind. Aber irgendwie haben die es dann doch wieder hinbekommen. Trotz der ganzen Hektik haben wir es geschafft an jedem Abend zum Sundowner zu gehen. Das war immer total nett, denn da hat man wirklich gut Kontakt mit den Mannschaften der anderen Boote bekommen. Da sind wirklich ein paar sehr nette Menschen dabei! Freitag und Samstag wurden dann alle Lebensmittel angeliefert, die dann auch einen Platz im Boot finden mussten. Die letzten 2 Nächte im Hafen sind wir schon zum schlafen in den Salon umgezogen, da das Vorpik nun auch zum Stauraum wurde. Aber wir haben alles untergebracht J

Am 22. November sind wir um 13 Uhr in Las Palmas bei regnerischem Wetter und mit viel Wind gestartet. Die ersten 2 Tage hatten wir Wind bis zu 40 Knoten in Böen. Dafür sind wir gut vorwärts gekommen. Nach der zweiten Nacht ist dann die Befestigung vom Autopilot am Ruder ausgerissen, so dass wir den Autopilot nicht mehr benutzen konnten. Zu unserem Schrecken mussten wir entdecken, dass an der Steuerung von der Windsteuerung etwas verbogen war, so dass die auch nicht mehr funktioniert hat. Also haben wir von Hand gesteuert, was ziemlich anstrengend war, mit so viel Wind und Wellen. Unsere Wachordnung haben wir von 4 auf 3 Stunden geändert und schon das war eine lange Zeit um von Hand zu steuern. Zuerst haben wir überlegt, ob wir einen Zwischenstopp auf Cap Verde einlegen müssen, um alles repariert zu bekommen. Dazu hatten wir aber beide keine Lust und beschlossen, dass wir durchhalten. Das Problem mit dem Autopilot war ja eigentlich kein so grosses- wir mussten nur den Bolzen wieder mit Epoxy an der Pinne befestigen. Das hat leider 2 Versuche gebraucht, da das erste Epoxy nicht fest, sondern zu einer gummiartigen Masse wurde. Zum Glück hatten wir verschiedene Sorten mit und mit Epoxy-Spachtel hat es dann funktioniert (allerdings musste der 36 Stunden trocknen). Letztendlich haben wir 4 Tage und Nächte von Hand gesteuert, jeder 3 Stunden, dazwischen schlafen und Essen machen. Essen konnten wir auch immer nur nacheinander, da man ja die Pinne keine Sekunde loslassen kann … war ganz schön stressig. Vor allem nachts, da man immer auf den Kompass schauen musste und die Zahlen nach spätestens 2 Stunden angefangen haben vor den Augen zu verschwimmen… Wir waren so froh, als der Autopilot wieder einsatzbereit war. Danach konnte Enno dann auch die Windsteuerung reparieren. Dazu mussten wir die Steuerstange abmontieren, was ziemlich gruselig war, da die Windsteuerung ja über dem Wasser montiert ist. Hätten wir die Stange verloren, wäre sie endgültig weg gewesen… aber wir haben sie gut festgebunden und mit 4 Händen gearbeitet. Die Stange ist noch immer nicht perfekt gerade, aber es funktioniert.

Nach der ersten stressigen Woche auf See konnten wir dann endlich anfangen uns etwas zu entspannen. Die ersten paar Nächte war es noch richtig kühl und wir hatten Segelhose und Jacke an. Da die Sonne schon ordentlich brutzelt und wir kein Bimini-Top haben, waren wir tagsüber viel unter Deck und sind nur alle halbe Stunde hoch um Ausschau nach anderen Booten zu halten. Obwohl wir von vielen gehört hatten, dass man nach dem ersten Tag keins von den anderen Booten mehr sieht, haben wir eigentlich jeden zweiten Tag ein Boot entdeckt (unter anderem Via, Nina, Raw and Wriggling, Lumiere, Obelix…) Nicht alles waren ARC-Boote (unter anderem ein amerikanischer Katamaran, der sich über unseren Parasailor gewundert hat), aber es war trotzdem nett sich auf dem grossen weiten Ozean mit jemandem über Funk zu unterhalten. Ein Frachter war auf direktem Kollisionskurs mit uns, den haben wir dann auch auf Funk angerufen.

Wir haben Unmengen an Büchern gelesen. Zum Glück hatten wir unsere e-Books schon vorher gut bestückt. Jeden Morgen mussten wir einige tote fliegende Fische vom Deck entfernen, die da in der Nacht gelandet waren. Die waren zwischen 3 und 20cm gross. Tagsüber konnte man die gut beobachten, wie sie über die Wellen fliegen, das sieht schon genial aus. Ein fliegenden Fisch ist mir in einer Nachtwache voll an den Kopf geknallt. Zum Glück war es ein kleineres Exemplar, aber nass und glitschig wars trotzdem. Enno hat in der ersten Woche mal eine riesige Herde Delfine gesehen, als ich geschlafen habe. Ansonsten gibt es hier auch mitten auf dem Atlantik so eine Art Schwalbe, die man ab und zu sieht. Der Sternenhimmel ist fantastisch. Der Mond liegt hier auf dem Rücken und auch alle Sternbilder liegen irgendwie auf der Seite. Früh am Morgen konnte man das Kreuz des Südens sehen. Was uns wirklich beschäftigt und traurig gemacht hat, war als wir eine Mail von der ARC bekommen haben, dass ein Boot wegen Wassereinbruch verlassen werden musste. Zum Glück wurde die Mannschaft von einem Frachter an Bord genommen, aber sein Boot verlassen zu müssen ist schon sehr schlimm. Mit dem Skipper der Magritte hatten wir bei den Sundownern in Las Palmas immer viel Spaß, was das Ganze nicht besser gemacht hat.

So ca jeden dritten Tag hab ich einen Wellenkoller bekommen, immer beim Kochen (es hat niemals keine Wellen). Es ist fürchterlich, wenn das Boot in einer Tour von der einen auf die andere Seite schaukelt. Nichts bleibt da liegen, wo man es ablegt. Schüsseln, Teller – alles rutscht hin und her, wenn man es nicht irgendwo einkeilt. Zum Glück hab ich die meisten Ablageflächen in der Küche mit Antirutschmatten abgedeckt, das hat das meiste am Platz gehalten. Aber wenn beim Spülen ein und die selbe Tasse zum 10. Mal zurück ins Spülbecken fliegt ist das schon nervig und ein paar Flüche wert. Überhaupt ist das Wasser im Spülbecken immer auf der Seite, an der man es gerade nicht braucht. Es ist die reinste Akrobatik, eingeklemmt zwischen Herd und Treppe zu stehen und zu versuchen sich irgendwie senkrecht zu halten. Die dicksten Wellen kommen natürlich immer dann, wenn man gerade beide Hände zum Kochen braucht…. Die ersten zwei Wochen war ich übersäht mit blauen Flecken und Enno hatte schon Angst, dass er verdächtigt wird mich zu misshandeln, wenn ich so an Land gehe…. Aber irgendwie gewöhnt man sich doch an das Geschaukel und die blauen Flecke wurden weniger. Trotz der speziellen Herausforderungen beim Kochen, haben wir viel und gut unterwegs gegessen. Wir hatten 6×2 Portionen Fleisch (schon fertig gewürfelt) dabei, das wir in Las Palmas Vakuum verpackt und tiefgefroren an Bord genommen haben. Das hat uns die ersten 2 Wochen versorgt. Enno hat festgestellt, dass es unterwegs besseres Essen (mehr Fleisch) gibt, als daheim. Unser Dampfdrucktopf war gold wert, denn das Fleisch wurde innerhalb kürzester Zeit zart. Obst und Gemüse hatten wir auch genug dabei, etwas zu viel von allem. Die Bananen wurden, wie wir schon vorher gewarnt wurden, alle zur gleichen Zeit reif, obwohl sie anfangs noch unterschiedlich grün waren. 2-3 Tage haben wir uns also von Bananen ernährt, damit wir sie nicht wegwerfen mussten. Ein paar Orangen und Tomaten wurden schimmelig, so dass wir einen Teil über Bord entsorgen mussten. Aber es war immer noch genug übrig. Eine gute Investition war auch noch unser Omnia-Backofen. Das ist ein Camping-Backofen, den man auf dem Herd benutzen kann. Man kann damit super Aufläufe machen und sogar Brot backen. Obwohl wir wirklich viel gegessen haben, Cola getrunken, Schokolade und Süßigkeiten ohne Ende verdrückt haben, haben wir beide einige Kilo abgenommen. Wahrscheinlich weil der Körper dauernd in Bewegung ist aufgrund der endlosen Wellen.

Als wir ca 2000nm hinter uns hatten haben wir immer mehr Seegras gesehen, richtige Teppiche. Einmal meinte Enno, dass wir nun fast weiter zu Fuss über die Teppiche nach St. Lucia gehen könnten. Unser Wasst&Sea (der kleine Propeller, den wir hinter uns her schleppen, um Strom zu produzieren) hat wirklich super durchgehalten. Trotz Seegras hat er meistens funktioniert. Es gab Phasen, da hat er sich gar nicht bewegt, aber irgendwie hat er sich immer wieder selbst vom Seegras befreit. In Las Palmas hatten wir noch einen Techniker von Watts&Sea an Bord, der uns den Generator an unserem Watts&Sea getauscht hat, als wir gesagt haben, dass der ziemlich laut ist. Anfangs war der neue Generator dann auch leise, aber schon nach einigen 100nm war er genau so laut wie vorher. Manchmal hat es sich angehört, als ob der größte Sturm toben würde, dabei war es nur der Watts&Sea, der seine Propellergeschwindigkeit in den Wellen geändert hat und dadurch sehr laut gebrummt hat.

Die ersten Tage konnten wir das Wetter noch mit dem Amateurfunk holen, aber irgendwann wurde die Verbindung zu schlecht und wir haben das Satellitentelefon benutzt. Das ist natürlich nicht gratis und hat auch nicht immer aufs erste Mal funktioniert, aber wir konnten trotzdem jeden Tag neue Gribfiles und auch eMails abholen. Und das war auch ein Highlight jeden Tag, die eMails! Da wir ja nicht das Tracking sehen konnten unterwegs, wussten wir nie, wie wir anliegen im Vergleich zu den anderen in unserer Gruppe. Da wir schon in der ersten Woche direkt nach Süden abgebogen sind, als die Gribfiles wenig Wind im Norden angezeigt haben, dachten wir, dass wir wohl einige der wenigen sind, die so weit im Süden sind. Beim Skippers briefing in Las Palmas wurde eigentlich empfohlen eher im Norden zu bleiben, aber das galt wohl nur für die schnelleren Boote. Jedenfalls sind wir Dank unseres neuen Code-0 bei wenig Wind superschnell nach Süden gekommen. Als wir dann die Passatwinde erreicht hatten, konnten wir für ein paar Tage mit dem Parasailor segeln. Der Nachteil ist, dass es ziemlich umständlich ist und einige Zeit dauert bis man den Parasailor oben hat, so dass ma eigentlich keine Lust hat den dauernd rauf und runter zu machen. Wir haben ihn also nur benutzt, wenn keine Squalls in Sicht waren. Leider mussten wir feststellen, dass unser Grossegel an einigen Stellen durchgescheuert ist und kleine Löcher hat. Das muss wohl in den ersten beiden Tagen passiert sein. Nun versuchen wir möglichst ohne Grossegel auszukommen, damit die Löcher nicht noch größer werden. In St. Lucia brauchen wir wohl einen Segelmacher…

Je weiter wir nach Westen kamen, um so wärmer wurde es und wir hatten meist so um die 30 Grad unter Deck. An Tagen mit weniger Wind und Wellen konnten wir die Dachluke offen haben, was uns etwas Durchzug gebracht hat. Am besten war es, sich einfach gar nicht zu bewegen. Änderungen an der Segelführung waren am besten früh morgens oder gegen Abend zu machen. Tagsüber war es so unglaublich heiss in der Sonne. Mit jeder Meile nach Westen wurde es auch abends immer später dunkel und morgens immer später hell. Da wir an Bord die ganze Zeit UTC-Zeit hatten, hat sich die Tageszeit in unseren Wachen immer mehr verschoben, was irgendwie lustig war.

In der letzten Woche sind leider neue Probleme mit dem Autopiloten aufgetaucht. Einmal am Tag hat sich der Autopilot von alleine abgeschaltet, d.h. er ist in Standby-Mode gegangen. Da das aber immer still und heimlich passiert ist, haben wir es immer erst zu spät bemerkt, so dass immer schon ein Segel gebackt war, und Inua schwer wieder auf Kurs zu bringen war, da wir dann immer fast keine Fahrt mehr im Boot hatten. Zum Glück ist in einer von Enno´s Nachtwachen einmal der AIS-Alarm losgegangen und er hat den Kartplotter eingeschaltet, um zu sehen wer das ist. Da haben wir dann festgestellt, dass der Autopilot das Kompass-signal verliert und deshalb auf Standby geht. Das Beste war, dass der Signalverlust einen Alarm auf dem Kartplotter gemacht hat. Also haben wir den Kartplotter angelassen (obwohl der so viel Strom braucht), aber dann hatten wir jedes Mal ein paar Sekunden, um das Ruder zu übernehmen, bevor der Kurs völlig falsch war. Der Fehler wurde immer schlimmer, so dass wir die letzten Tage alle 10 Minuten auf Standby waren. Sieht so aus, als ob wir den Autopiloten ersetzten müssen….

Unterwegs haben wir immer mal wieder SMS mit dem Iridiumtelefon mit Eldrid und Rolf auf der Celsius geschrieben. Die sind 2 Tage nach uns von Puerto de Mogan aus gestartet und haben noch ein paar Tage auf Cap Verde verbracht, bevor sie sich auf den Weg in die Karibik gemacht haben. In der letzten Nacht bevor wir ankamen haben wir als erstes Zeichen, dass wir uns wieder Land nähern, Flugzeuge am Nachthimmel gesehen, danach mehr und mehr Vögel. Gegen 15 Uhr UTC hat Enno „Land in Sicht“ gerufen. Die ersten Berge von St. Lucia lassen sich zwar schwer von den Wolkenformationen unterscheiden, aber es ist definitiv Land! Juhuu!! Allerdings hat es noch einige Stunden gedauert, bis wir so richtig was von St. Lucia sehen konnten. Man sieht, dass es eine Vulkaninsel ist, aber im Vergleich zu den Kanaren ist es hier überall grün mit vielen spitzen Bergen.

Schon in der Nacht haben wir das AIS-Signal von Obelix auf dem Kartplotter entdeckt und mit Freuden festgestellt, dass wir schneller als die unterwegs sind und aufholen, obwohl die ein größeres und schnelleres Boot haben. Wir sind eine lange Zeit sehr dicht nebeneinander hergesegelt und die haben Fotos von uns und wir von ihnen gemacht. Wir waren so dicht, dass wir sogar hin und herrufen konnten. Die hatten zuerst ihr Vorsegel nicht ausgebaumt, sondern das von Hand gehalten (sah zumindest so aus, es war immer ein Mann auf dem Vordeck) und da unsere Segel gut standen waren wir schneller. Dann sind sie allerdings auch auf die Idee gekommen mit dem Ausbaumen was ihnen mehr Fahrt gebracht hat. Wir hatten gehofft, wir würden es vor ihnen über die Ziellinie schaffen, aber das hat leider wegen 10 Minuten nicht geklappt.

Am 14.12. haben wir nach 22 Tagen auf See gegen 21:30 Uhr UTC (17:30 Uhr Lokalzeit) die Ziellinie überschritten. Kaum waren wir über die Ziellinie gekommen, kam auch schon ein Schlauchboot in voller Fahrt mit einer riesigen wehenden norwegischen Flagge und viel Getute vom Nebelhorn, um uns willkommen zu heißen: Tulla und Leif von Shoshana B. Wir hätten nicht erwartet, dass die noch hier sind, da die ARC+ ja schon vor 2 Wochen ihre Abschlussfeier hatte. Schön die beiden wiederzusehen!! Als wir durchs Ziel waren, wurden wir über Funk von ARC-Leuten zu unserem Bootsplatz dirigiert (die hatten sehr viel „Spass“ mit Obelix vor uns, da deren englisch nicht so prickelnd war). Die Einfahrt in den Hafen führt durch einen engen Kanal, an dem auf beiden Seiten Häuser sind. Auch hier wurde gewunken und gerufen. Als wir uns den Stegen näherten wurde das Getute und Gejubel immer lauter, auf einem Katamaran hat einer zu unserer Begrüßung Saxophon gespielt und als wir dann letztendlich an unserem Steg ankamen, stand der schon proppenvoll mit Leuten. Alle jubelnd, mit Flaggen (norwegischen) oder mit Tröten. Es war wirklich unglaublich. Alle unsere Freunde von Raw and Wriggling, Via, Life Edge, Werner ausm Ländle, Tulla&Leif und die Leute von der ARC), Mannschaften von den anderen Booten, die schon da waren, standen da. Wir waren wirklich total überwältigt von einem so herzlichen Empfang. Da sind die Skandinavier schon klasse. Leif und Tulla kamen auch noch zum Steg und wir haben erfahren, dass sie extra wegen uns noch hier geblieben sind, als sie mitbekommen haben, dass wir heute ankommen. Wirklich toll!! Nun haben wir natürlich eine gewisse Erwartungshaltung, was den Empfang in Norwegen betrifft, wenn wir wieder heim kommen… Zur Begrüßung bekommt man hier einen Rumpunsch und außerdem noch einen Geschenkkorb mit Obst und einer Flasche Rum. Ob die ARC-Leute dachten, wir wären eine größere Mannschaft, oder ob sie einfach Rum übrig hatten, jedenfalls haben sie 6 Gläser eingeschenkt, so dass ein Teil unserer Freunde auch noch was abbekommen hat. Inzwischen war es dunkel geworden, aber wir waren glücklich, dass wir noch bei Tageslicht angekommen sind. Kaum zu glauben, dass wir jetzt hier sind!!


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3 comments on “Über den Atlantik…

  • Mia, Amelie, Gudrun und Wolfgang

    Was für eine spannende Geschichte ! Wir haben sie heute zum Adventscafe gelesen und freuen uns , dass ihr es trotz aller Schwierigkeiten geschaft habt !

  • Elke und Udo

    Einfach faszinierend! Das reine Abenteuer! Wir bewundern Euch, wie Ihr mit Ausdauer und Einfallsreichtum all diese Schwierigkeiten bewältigt habt.
    Weiterhin viel Glück wünschen Euch Eure Hamburger

  • Heide & Horst

    Ein Erlebnis das ihr nie mehr vergessen werdet. Das war ja zum Teil echt heftig und ließ erheblichen Stress aufkommen. Ihr habt es geschafft: Gratulation!!!

    Weiter so und liebe Grüße vom Schwabenländle
    MuPa